Mädchen auf Fahrrad

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Journal

Etwas enttäuscht und vor allem verwundert waren wir vor einer knappen Stunde, als wir die von uns anvisierte Unterkunft in Naschtifan erreichten. Von dem älteren Ehepaar, das im einzigen, erleuchteten Raum der Anlage saß, wurden wir zunächst kaum beachtet und erst nach einiger Zeit und ohne weitere Worte in ein Zimmer geführt. Über den Preis für die Übernachtung wollte der Herr nicht mit mir sprechen. Auch weitere Nachfragen konnten wir nicht stellen. Denn nachdem er uns einen Tee serviert hatte, verschwand er schleunigst wieder. „Wo war sie hin, die iranische Gastfreundschaft?“, fragten wir uns da schon. Trotz aller Sprachbarrieren konnten wir bislang immer noch das Nötigste mit unseren Gastgebern absprechen und so herzlos bin ich selten empfangen worden.
Dann klärte sich die Situation aber noch auf. Wir waren schon auf dem Fußweg hinein ins Dorf, um nach etwas Essbarem zu suchen, da fing uns ein älterer Mann mit seinem Auto ab, dem Herrn aus der Unterkunft sah er wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Allerdings sprach er etwas Englisch und war sehr freundlich. Offensichtlich wurden wir von dem Bruder unseres Gastgebers in Empfang genommen.
Mittlerweile hat uns Puryaghub, also die herzliche Version des Geschwisterpaares, ein Abendessen in der Unterkunft angeboten. Nun warten wir auf Kebab nach lokaler Art und können es kaum erwarten. Wir haben beide einen Bärenhunger.
Etwas enttäuscht und vor allem verwundert waren wir vor einer knappen Stunde, als wir die von uns anvisierte Unterkunft in Naschtifan erreichten. Von dem älteren Ehepaar, das im einzigen, erleuchteten Raum der Anlage saß, wurden wir zunächst kaum beachtet und erst nach einiger Zeit und ohne weitere Worte in ein Zimmer geführt. Über den Preis für die Übernachtung wollte der Herr nicht mit mir sprechen. Auch weitere Nachfragen konnten wir nicht stellen. Denn nachdem er uns einen Tee serviert hatte, verschwand er schleunigst wieder. „Wo war sie hin, die iranische Gastfreundschaft?“, fragten wir uns da schon. Trotz aller Sprachbarrieren konnten wir bislang immer noch das Nötigste mit unseren Gastgebern absprechen und so herzlos bin ich selten empfangen worden.
Dann klärte sich die Situation aber noch auf. Wir waren schon auf dem Fußweg hinein ins Dorf, um nach etwas Essbarem zu suchen, da fing uns ein älterer Mann mit seinem Auto ab, dem Herrn aus der Unterkunft sah er wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Allerdings sprach er etwas Englisch und war sehr freundlich. Offensichtlich wurden wir von dem Bruder unseres Gastgebers in Empfang genommen.
Mittlerweile hat uns Puryaghub, also die herzliche Version des Geschwisterpaares, ein Abendessen in der Unterkunft angeboten. Nun warten wir auf Kebab nach lokaler Art und können es kaum erwarten. Wir haben beide einen Bärenhunger.
Die schönste Begegnung des Tages hatten wir heute definitiv zusammen mit Amina*. Während unseres Streifzuges durch die sandigen Gassen von Naschtifan näherte sich uns das etwa 9jährige Mädchen an ohne irgendwelche Hemmungen zu zeigen. Als sie freudestrahlend vor uns stand und uns herzlichst anlächelte, brach ein kaum noch zu stoppender Redeschwall aus ihr heraus. Ein schnell gesprochener Satz reihte sich an den nächsten. So dauerte es etwas bis wir ihr verständlich machen konnten, dass wir leider nichts von ihrem Farsi verstehen konnten. Mit etwas Mühe schafften wir es, unsere Namen auszutauschen und ihr zu erklären, dass wir zwei Nächte in der Unterkunft von Puryaghub – wie sich später heurausstellen sollte, der Bruder ihres Großvaters – verbringen. Ganz schnell kehrte diese bedingungslose Begeisterung zurück in ihre Mimik und sichtlich erfreut über die gelungene Minimal-Konversation verabschiedete sich Amina* mit einem breiten Grinsen und einem „choda hafez“ (= Auf Wiedersehen) von uns.
Es war natürlich nicht das einzige Zusammentreffen mit den Bewohnern des unerwartet großen Dorfes. Insbesondere die Frauen lächelten uns immer wieder mal freundlich zu, einige sprachen sogar Alex an, versuchten interessiert herauszufinden, woher wir kommen oder wie wir heißen.
Viele der Männer beobachteten wir dabei wie sie häufig zu zweit oder zu dritt vor einem Haus auf dem Boden saßen und in dieser Position schon seit Stunden zu verharren schienen. Auch von ihnen ernteten wir meistens ein nett gemeintes „Salaam“ (= Hallo).
Wirklich spannend finde ich die Kleidung der Menschen. Frauen sind stets in einen Tschaddor gehüllt, verschwinden dabei fast ganz unter dem schwarzen oder dunkelblauen Tuch. Selbst die kleinen Mädchen, die gerade von der Schule nach hause [sic!] liefen, trugen allesamt ein weißes Kopftuch. Bei den Herren geht es etwas vielfältiger zu. So gibt es Männer, die sich in ein komplett weißes Gewand kleiden und dieses mit einer überlangen, hellbraunen Weste kombinieren. Andere wiederum tragen ein unauffälliges Sacko [sic!] und darunter einen dünnen Strickpulli sowie ein hellblaues Hemd. Dazu gehört entweder eine normale Anzugshose oder aber eben eine dieser im Schritt fast bis zum Boden fallenden Araber-Hosen, die ich schon in Şanlıurfa beschrieben hatte. Auch auf dem Kopf vieler Herren sehen wir spannende Objekte. Kreisrunde Kappen, geformt wie ein gerade einmal 10cm hoher Zylinder, schmücken die Häupter so mancher Einwohner. Noch ausgefallener sind die weißen Turbane, hier unter dem Namen Langotah bekannt, die vor allem von der älteren Generation getragen werden. Zusammen mit der von der Sonne über ein Leben hinweg gegerbten Haut und langen grau-weißen Rauschebärten entstehen so interessante und äußerst ausdrucksstarke Gesichter.
Die schönste Begegnung des Tages hatten wir heute definitiv zusammen mit Amina*. Während unseres Streifzuges durch die sandigen Gassen von Naschtifan näherte sich uns das etwa 9jährige Mädchen an ohne irgendwelche Hemmungen zu zeigen. Als sie freudestrahlend vor uns stand und uns herzlichst anlächelte, brach ein kaum noch zu stoppender Redeschwall aus ihr heraus. Ein schnell gesprochener Satz reihte sich an den nächsten. So dauerte es etwas bis wir ihr verständlich machen konnten, dass wir leider nichts von ihrem Farsi verstehen konnten. Mit etwas Mühe schafften wir es, unsere Namen auszutauschen und ihr zu erklären, dass wir zwei Nächte in der Unterkunft von Puryaghub – wie sich später heurausstellen sollte, der Bruder ihres Großvaters – verbringen. Ganz schnell kehrte diese bedingungslose Begeisterung zurück in ihre Mimik und sichtlich erfreut über die gelungene Minimal-Konversation verabschiedete sich Amina* mit einem breiten Grinsen und einem „choda hafez“ (= Auf Wiedersehen) von uns.
Es war natürlich nicht das einzige Zusammentreffen mit den Bewohnern des unerwartet großen Dorfes. Insbesondere die Frauen lächelten uns immer wieder mal freundlich zu, einige sprachen sogar Alex an, versuchten interessiert herauszufinden, woher wir kommen oder wie wir heißen.
Viele der Männer beobachteten wir dabei wie sie häufig zu zweit oder zu dritt vor einem Haus auf dem Boden saßen und in dieser Position schon seit Stunden zu verharren schienen. Auch von ihnen ernteten wir meistens ein nett gemeintes „Salaam“ (= Hallo).
Wirklich spannend finde ich die Kleidung der Menschen. Frauen sind stets in einen Tschaddor gehüllt, verschwinden dabei fast ganz unter dem schwarzen oder dunkelblauen Tuch. Selbst die kleinen Mädchen, die gerade von der Schule nach hause [sic!] liefen, trugen allesamt ein weißes Kopftuch. Bei den Herren geht es etwas vielfältiger zu. So gibt es Männer, die sich in ein komplett weißes Gewand kleiden und dieses mit einer überlangen, hellbraunen Weste kombinieren. Andere wiederum tragen ein unauffälliges Sacko [sic!] und darunter einen dünnen Strickpulli sowie ein hellblaues Hemd. Dazu gehört entweder eine normale Anzugshose oder aber eben eine dieser im Schritt fast bis zum Boden fallenden Araber-Hosen, die ich schon in Şanlıurfa beschrieben hatte. Auch auf dem Kopf vieler Herren sehen wir spannende Objekte. Kreisrunde Kappen, geformt wie ein gerade einmal 10cm hoher Zylinder, schmücken die Häupter so mancher Einwohner. Noch ausgefallener sind die weißen Turbane, hier unter dem Namen Langotah bekannt, die vor allem von der älteren Generation getragen werden. Zusammen mit der von der Sonne über ein Leben hinweg gegerbten Haut und langen grau-weißen Rauschebärten entstehen so interessante und äußerst ausdrucksstarke Gesichter.
Nun wenigstens kurz zu gestern. In einer für mich überhaupt nicht einzuschätzenden Mischung aus vorgespieltem taarof, ehrlicher Gastfreundschaft und vielleicht doch auch dem Gedanken daran, an uns noch den einen oder anderen Cent verdienen zu können, entließ uns der Gastgeber in Naschtifan nicht einfach so aus seiner Ecolodge, sondern geleitete uns in sein Auto. Als an der 20km entfernten Wegesgabelung mitten im Nirgendwo nach 15min immer noch kein Pkw für uns angehalten hatte, wurde der kleingewachsene Mann unruhig. Sein übereifriger Höflichkeitsdrang und wohl auch seine mittelschweren Minderwertigkeitskomplexe ließen am Ende – auch entgegen unser bestimmtes Ablehnen – nur den einen Entschluss zu, dass er uns bis in die nächste größe [sic!] Stadt namens Gonabad fuhr. Auf den grünen Wegweiser-Schildern war die Entfernung mit 120km angegeben.
Es folgte eine bizarre Fahrt durch die endlos erscheinende Halb-Wüste. Nach kurzer Zeit überließ Mr. Puryaghub mir das Steuer und so konnte ich meine ersten Auto-Kilometer auf iranischem Boden zurück legen. Das „fishing for compliments“, mit dem gefühlt ohnehin jede zweite Person in diesem Land um Lob oder gutes Zureden von uns wirbt, nahm ungeahnte Ausmaße an. So entschuldigte er sich doch tatsächlich aus heiterem Himmel und gänzlich ohne Grund dafür, dass wir zusammen mit ihm, also mit einem „bad man“ im Wagen sitzen müssten. Der weitere Konversationsverlauf: „No, you are a very good man” – “Thank you”.
Mit einer Art Taxi ging es ab Gonabad weiter, die nächsten 75km in Richtung Ferdows. Hier wurde es zum ersten Mal hügelig. Die weiten Ebenen verschwanden und machten Platz für noch trockenere, noch kargere Berge aus kahlem Fels. Die Leistung des in die Jahre gekommenen Motors sank mit zunehmender Strecke immer weiter ab und so waren wir froh, als wir uns mit gerade einmal noch 20km/h über den Pass geschleppt hatten und es fortan bergab ging.
Den Bus, den wir eigentlich nehmen wollten, um die verbleibenden knapp 200km bis nach Tabas zurückzulegen, sollten wir genauso wenig zu Gesicht bekommen wie irgendeinen Busbahnhof. Stattdessen stoppten Fahrzeuge am Straßenrand, ohne dass wir nur ein Zeichen gegeben hatten, welches unseren Wunsch zur Mitnahme hätte signalisieren können. Zunächst war es ein überaus freundlicher Maschinenbau-Ingenieur, der mangels Job-Angeboten als Bademeister im Schwimmbad von Ferdows arbeitet. Danach wurden wir von einem Vater-Sohn-Duo im Lkw mitgenommen. Der kauzige und fast gebisslose Vater war ziemlich in sich gekehrt, führte aber ständig intensive Selbstgespräche oder sang ein Lied vor sich her. Sein Sohn Mohammed machte einen extrovertierten Eindruck, bot uns im Fünf-Minuten-Takt Süßigkeiten, Tee, Kaffee oder Wasser an. Ungefähr zur Halbzeit der dreieinhalbstündigen, gemeinsamen Fahrt erlebte ich eine [sic!] der skurrilsten Dinge, die ich je in einer Lkw-Kabine gesehen habe. Um einen Topf voller Thunfisch-Sauce zu erwärmen, zog Mohammed eine große, bauchige Gasflasche hervor und köchelte damit auf leichter Flamme, während wir der mittlerweile untergehenden Sonne entgegen fuhren.
Nun wenigstens kurz zu gestern. In einer für mich überhaupt nicht einzuschätzenden Mischung aus vorgespieltem taarof, ehrlicher Gastfreundschaft und vielleicht doch auch dem Gedanken daran, an uns noch den einen oder anderen Cent verdienen zu können, entließ uns der Gastgeber in Naschtifan nicht einfach so aus seiner Ecolodge, sondern geleitete uns in sein Auto. Als an der 20km entfernten Wegesgabelung mitten im Nirgendwo nach 15min immer noch kein Pkw für uns angehalten hatte, wurde der kleingewachsene Mann unruhig. Sein übereifriger Höflichkeitsdrang und wohl auch seine mittelschweren Minderwertigkeitskomplexe ließen am Ende – auch entgegen unser bestimmtes Ablehnen – nur den einen Entschluss zu, dass er uns bis in die nächste größe [sic!] Stadt namens Gonabad fuhr. Auf den grünen Wegweiser-Schildern war die Entfernung mit 120km angegeben.
Es folgte eine bizarre Fahrt durch die endlos erscheinende Halb-Wüste. Nach kurzer Zeit überließ Mr. Puryaghub mir das Steuer und so konnte ich meine ersten Auto-Kilometer auf iranischem Boden zurück legen. Das „fishing for compliments“, mit dem gefühlt ohnehin jede zweite Person in diesem Land um Lob oder gutes Zureden von uns wirbt, nahm ungeahnte Ausmaße an. So entschuldigte er sich doch tatsächlich aus heiterem Himmel und gänzlich ohne Grund dafür, dass wir zusammen mit ihm, also mit einem „bad man“ im Wagen sitzen müssten. Der weitere Konversationsverlauf: „No, you are a very good man” – “Thank you”.
Mit einer Art Taxi ging es ab Gonabad weiter, die nächsten 75km in Richtung Ferdows. Hier wurde es zum ersten Mal hügelig. Die weiten Ebenen verschwanden und machten Platz für noch trockenere, noch kargere Berge aus kahlem Fels. Die Leistung des in die Jahre gekommenen Motors sank mit zunehmender Strecke immer weiter ab und so waren wir froh, als wir uns mit gerade einmal noch 20km/h über den Pass geschleppt hatten und es fortan bergab ging.
Den Bus, den wir eigentlich nehmen wollten, um die verbleibenden knapp 200km bis nach Tabas zurückzulegen, sollten wir genauso wenig zu Gesicht bekommen wie irgendeinen Busbahnhof. Stattdessen stoppten Fahrzeuge am Straßenrand, ohne dass wir nur ein Zeichen gegeben hatten, welches unseren Wunsch zur Mitnahme hätte signalisieren können. Zunächst war es ein überaus freundlicher Maschinenbau-Ingenieur, der mangels Job-Angeboten als Bademeister im Schwimmbad von Ferdows arbeitet. Danach wurden wir von einem Vater-Sohn-Duo im Lkw mitgenommen. Der kauzige und fast gebisslose Vater war ziemlich in sich gekehrt, führte aber ständig intensive Selbstgespräche oder sang ein Lied vor sich her. Sein Sohn Mohammed machte einen extrovertierten Eindruck, bot uns im Fünf-Minuten-Takt Süßigkeiten, Tee, Kaffee oder Wasser an. Ungefähr zur Halbzeit der dreieinhalbstündigen, gemeinsamen Fahrt erlebte ich eine [sic!] der skurrilsten Dinge, die ich je in einer Lkw-Kabine gesehen habe. Um einen Topf voller Thunfisch-Sauce zu erwärmen, zog Mohammed eine große, bauchige Gasflasche hervor und köchelte damit auf leichter Flamme, während wir der mittlerweile untergehenden Sonne entgegen fuhren.
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Michael

liebt es zu reisen und dabei die Welt zu beobachten. Während er unterwegs ist, tauscht er alle Hobbies gegen eines ein: Journal führen. Mit exzessiver Akribie malt er stundenlang Karten, gestaltet Übersichts-Tabellen und schreibt Erlebtes nieder.

* Damit ich niemanden in ernsthafte Probleme bringe, habe ich die mit * markierten Personen pseudonymisiert.

Kommentare

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  1. Jutta Krühler

    Hey Michael, herzlichen Glückwunsch, deine Ausstellung läuft! Die Bilder sind einfach wunderschön. Und deine bzw. eure Erlebnisse und Erfahrungen dazu lesen zu können macht richtig Freude.
    Viel Erfolg!

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Hey, ich bin Michael...

… und sehe mich als abenteuerfreudigen und neugierigen Reisenden. Dabei faszinieren mich ganz besonders Begegnungen bei der Fahrt per Anhalter, Navigation mit Karte und Grenzübertritte jeder Art.
Fast täglich schreibe ich auf diesen Reisen mit großer Hingabe in ein Journal. Mit meiner Kamera halte ich besondere Momente als Foto fest.

Dein Weg zu mir

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar auf den Foto-Seiten: Egal ob Anregungen, Fragen oder Kritik – jedes Feedback von dir ist ein riesiger Motivationsschub für mich!

Gerne kannst du direkt mit mir Kontakt aufnehmen:
Du findest mein Projekt so stark, dass du mich unbedingt finanziell unterstützen möchtest? Dann gibt es tatsächlich eine Möglichkeit 🙂

News

Launch der digitalen Ausstellung

Zeitgleich mit dem Beginn der analogen Ausstellung in der TurnVilla, startet heute auch die digitale Ausstellung auf dieser Website. Ab

Die Ausstellung ist eröffnet!

Seit heute sind die 11 Motive dieser Foto-Ausstellung in der TurnVilla des TV Emsdetten zu sehen! Außerdem hängen dort die

Journal

Etwas enttäuscht und vor allem verwundert waren wir vor einer knappen Stunde, als wir die von uns anvisierte Unterkunft in Naschtifan erreichten. Von dem älteren Ehepaar, das im einzigen, erleuchteten Raum der Anlage saß, wurden wir zunächst kaum beachtet und erst nach einiger Zeit und ohne weitere Worte in ein Zimmer geführt. Über den Preis für die Übernachtung wollte der Herr nicht mit mir sprechen. Auch weitere Nachfragen konnten wir nicht stellen. Denn nachdem er uns einen Tee serviert hatte, verschwand er schleunigst wieder. „Wo war sie hin, die iranische Gastfreundschaft?“, fragten wir uns da schon. Trotz aller Sprachbarrieren konnten wir bislang immer noch das Nötigste mit unseren Gastgebern absprechen und so herzlos bin ich selten empfangen worden.
Dann klärte sich die Situation aber noch auf. Wir waren schon auf dem Fußweg hinein ins Dorf, um nach etwas Essbarem zu suchen, da fing uns ein älterer Mann mit seinem Auto ab, dem Herrn aus der Unterkunft sah er wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Allerdings sprach er etwas Englisch und war sehr freundlich. Offensichtlich wurden wir von dem Bruder unseres Gastgebers in Empfang genommen.
Mittlerweile hat uns Puryaghub, also die herzliche Version des Geschwisterpaares, ein Abendessen in der Unterkunft angeboten. Nun warten wir auf Kebab nach lokaler Art und können es kaum erwarten. Wir haben beide einen Bärenhunger.
Etwas enttäuscht und vor allem verwundert waren wir vor einer knappen Stunde, als wir die von uns anvisierte Unterkunft in Naschtifan erreichten. Von dem älteren Ehepaar, das im einzigen, erleuchteten Raum der Anlage saß, wurden wir zunächst kaum beachtet und erst nach einiger Zeit und ohne weitere Worte in ein Zimmer geführt. Über den Preis für die Übernachtung wollte der Herr nicht mit mir sprechen. Auch weitere Nachfragen konnten wir nicht stellen. Denn nachdem er uns einen Tee serviert hatte, verschwand er schleunigst wieder. „Wo war sie hin, die iranische Gastfreundschaft?“, fragten wir uns da schon. Trotz aller Sprachbarrieren konnten wir bislang immer noch das Nötigste mit unseren Gastgebern absprechen und so herzlos bin ich selten empfangen worden.
Dann klärte sich die Situation aber noch auf. Wir waren schon auf dem Fußweg hinein ins Dorf, um nach etwas Essbarem zu suchen, da fing uns ein älterer Mann mit seinem Auto ab, dem Herrn aus der Unterkunft sah er wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Allerdings sprach er etwas Englisch und war sehr freundlich. Offensichtlich wurden wir von dem Bruder unseres Gastgebers in Empfang genommen.
Mittlerweile hat uns Puryaghub, also die herzliche Version des Geschwisterpaares, ein Abendessen in der Unterkunft angeboten. Nun warten wir auf Kebab nach lokaler Art und können es kaum erwarten. Wir haben beide einen Bärenhunger.
Die schönste Begegnung des Tages hatten wir heute definitiv zusammen mit Amina*. Während unseres Streifzuges durch die sandigen Gassen von Naschtifan näherte sich uns das etwa 9jährige Mädchen an ohne irgendwelche Hemmungen zu zeigen. Als sie freudestrahlend vor uns stand und uns herzlichst anlächelte, brach ein kaum noch zu stoppender Redeschwall aus ihr heraus. Ein schnell gesprochener Satz reihte sich an den nächsten. So dauerte es etwas bis wir ihr verständlich machen konnten, dass wir leider nichts von ihrem Farsi verstehen konnten. Mit etwas Mühe schafften wir es, unsere Namen auszutauschen und ihr zu erklären, dass wir zwei Nächte in der Unterkunft von Puryaghub – wie sich später heurausstellen sollte, der Bruder ihres Großvaters – verbringen. Ganz schnell kehrte diese bedingungslose Begeisterung zurück in ihre Mimik und sichtlich erfreut über die gelungene Minimal-Konversation verabschiedete sich Amina* mit einem breiten Grinsen und einem „choda hafez“ (= Auf Wiedersehen) von uns.
Es war natürlich nicht das einzige Zusammentreffen mit den Bewohnern des unerwartet großen Dorfes. Insbesondere die Frauen lächelten uns immer wieder mal freundlich zu, einige sprachen sogar Alex an, versuchten interessiert herauszufinden, woher wir kommen oder wie wir heißen.
Viele der Männer beobachteten wir dabei wie sie häufig zu zweit oder zu dritt vor einem Haus auf dem Boden saßen und in dieser Position schon seit Stunden zu verharren schienen. Auch von ihnen ernteten wir meistens ein nett gemeintes „Salaam“ (= Hallo).
Wirklich spannend finde ich die Kleidung der Menschen. Frauen sind stets in einen Tschaddor gehüllt, verschwinden dabei fast ganz unter dem schwarzen oder dunkelblauen Tuch. Selbst die kleinen Mädchen, die gerade von der Schule nach hause [sic!] liefen, trugen allesamt ein weißes Kopftuch. Bei den Herren geht es etwas vielfältiger zu. So gibt es Männer, die sich in ein komplett weißes Gewand kleiden und dieses mit einer überlangen, hellbraunen Weste kombinieren. Andere wiederum tragen ein unauffälliges Sacko [sic!] und darunter einen dünnen Strickpulli sowie ein hellblaues Hemd. Dazu gehört entweder eine normale Anzugshose oder aber eben eine dieser im Schritt fast bis zum Boden fallenden Araber-Hosen, die ich schon in Şanlıurfa beschrieben hatte. Auch auf dem Kopf vieler Herren sehen wir spannende Objekte. Kreisrunde Kappen, geformt wie ein gerade einmal 10cm hoher Zylinder, schmücken die Häupter so mancher Einwohner. Noch ausgefallener sind die weißen Turbane, hier unter dem Namen Langotah bekannt, die vor allem von der älteren Generation getragen werden. Zusammen mit der von der Sonne über ein Leben hinweg gegerbten Haut und langen grau-weißen Rauschebärten entstehen so interessante und äußerst ausdrucksstarke Gesichter.
Die schönste Begegnung des Tages hatten wir heute definitiv zusammen mit Amina*. Während unseres Streifzuges durch die sandigen Gassen von Naschtifan näherte sich uns das etwa 9jährige Mädchen an ohne irgendwelche Hemmungen zu zeigen. Als sie freudestrahlend vor uns stand und uns herzlichst anlächelte, brach ein kaum noch zu stoppender Redeschwall aus ihr heraus. Ein schnell gesprochener Satz reihte sich an den nächsten. So dauerte es etwas bis wir ihr verständlich machen konnten, dass wir leider nichts von ihrem Farsi verstehen konnten. Mit etwas Mühe schafften wir es, unsere Namen auszutauschen und ihr zu erklären, dass wir zwei Nächte in der Unterkunft von Puryaghub – wie sich später heurausstellen sollte, der Bruder ihres Großvaters – verbringen. Ganz schnell kehrte diese bedingungslose Begeisterung zurück in ihre Mimik und sichtlich erfreut über die gelungene Minimal-Konversation verabschiedete sich Amina* mit einem breiten Grinsen und einem „choda hafez“ (= Auf Wiedersehen) von uns.
Es war natürlich nicht das einzige Zusammentreffen mit den Bewohnern des unerwartet großen Dorfes. Insbesondere die Frauen lächelten uns immer wieder mal freundlich zu, einige sprachen sogar Alex an, versuchten interessiert herauszufinden, woher wir kommen oder wie wir heißen.
Viele der Männer beobachteten wir dabei wie sie häufig zu zweit oder zu dritt vor einem Haus auf dem Boden saßen und in dieser Position schon seit Stunden zu verharren schienen. Auch von ihnen ernteten wir meistens ein nett gemeintes „Salaam“ (= Hallo).
Wirklich spannend finde ich die Kleidung der Menschen. Frauen sind stets in einen Tschaddor gehüllt, verschwinden dabei fast ganz unter dem schwarzen oder dunkelblauen Tuch. Selbst die kleinen Mädchen, die gerade von der Schule nach hause [sic!] liefen, trugen allesamt ein weißes Kopftuch. Bei den Herren geht es etwas vielfältiger zu. So gibt es Männer, die sich in ein komplett weißes Gewand kleiden und dieses mit einer überlangen, hellbraunen Weste kombinieren. Andere wiederum tragen ein unauffälliges Sacko [sic!] und darunter einen dünnen Strickpulli sowie ein hellblaues Hemd. Dazu gehört entweder eine normale Anzugshose oder aber eben eine dieser im Schritt fast bis zum Boden fallenden Araber-Hosen, die ich schon in Şanlıurfa beschrieben hatte. Auch auf dem Kopf vieler Herren sehen wir spannende Objekte. Kreisrunde Kappen, geformt wie ein gerade einmal 10cm hoher Zylinder, schmücken die Häupter so mancher Einwohner. Noch ausgefallener sind die weißen Turbane, hier unter dem Namen Langotah bekannt, die vor allem von der älteren Generation getragen werden. Zusammen mit der von der Sonne über ein Leben hinweg gegerbten Haut und langen grau-weißen Rauschebärten entstehen so interessante und äußerst ausdrucksstarke Gesichter.
Nun wenigstens kurz zu gestern. In einer für mich überhaupt nicht einzuschätzenden Mischung aus vorgespieltem taarof, ehrlicher Gastfreundschaft und vielleicht doch auch dem Gedanken daran, an uns noch den einen oder anderen Cent verdienen zu können, entließ uns der Gastgeber in Naschtifan nicht einfach so aus seiner Ecolodge, sondern geleitete uns in sein Auto. Als an der 20km entfernten Wegesgabelung mitten im Nirgendwo nach 15min immer noch kein Pkw für uns angehalten hatte, wurde der kleingewachsene Mann unruhig. Sein übereifriger Höflichkeitsdrang und wohl auch seine mittelschweren Minderwertigkeitskomplexe ließen am Ende – auch entgegen unser bestimmtes Ablehnen – nur den einen Entschluss zu, dass er uns bis in die nächste größe [sic!] Stadt namens Gonabad fuhr. Auf den grünen Wegweiser-Schildern war die Entfernung mit 120km angegeben.
Es folgte eine bizarre Fahrt durch die endlos erscheinende Halb-Wüste. Nach kurzer Zeit überließ Mr. Puryaghub mir das Steuer und so konnte ich meine ersten Auto-Kilometer auf iranischem Boden zurück legen. Das „fishing for compliments“, mit dem gefühlt ohnehin jede zweite Person in diesem Land um Lob oder gutes Zureden von uns wirbt, nahm ungeahnte Ausmaße an. So entschuldigte er sich doch tatsächlich aus heiterem Himmel und gänzlich ohne Grund dafür, dass wir zusammen mit ihm, also mit einem „bad man“ im Wagen sitzen müssten. Der weitere Konversationsverlauf: „No, you are a very good man” – “Thank you”.
Mit einer Art Taxi ging es ab Gonabad weiter, die nächsten 75km in Richtung Ferdows. Hier wurde es zum ersten Mal hügelig. Die weiten Ebenen verschwanden und machten Platz für noch trockenere, noch kargere Berge aus kahlem Fels. Die Leistung des in die Jahre gekommenen Motors sank mit zunehmender Strecke immer weiter ab und so waren wir froh, als wir uns mit gerade einmal noch 20km/h über den Pass geschleppt hatten und es fortan bergab ging.
Den Bus, den wir eigentlich nehmen wollten, um die verbleibenden knapp 200km bis nach Tabas zurückzulegen, sollten wir genauso wenig zu Gesicht bekommen wie irgendeinen Busbahnhof. Stattdessen stoppten Fahrzeuge am Straßenrand, ohne dass wir nur ein Zeichen gegeben hatten, welches unseren Wunsch zur Mitnahme hätte signalisieren können. Zunächst war es ein überaus freundlicher Maschinenbau-Ingenieur, der mangels Job-Angeboten als Bademeister im Schwimmbad von Ferdows arbeitet. Danach wurden wir von einem Vater-Sohn-Duo im Lkw mitgenommen. Der kauzige und fast gebisslose Vater war ziemlich in sich gekehrt, führte aber ständig intensive Selbstgespräche oder sang ein Lied vor sich her. Sein Sohn Mohammed machte einen extrovertierten Eindruck, bot uns im Fünf-Minuten-Takt Süßigkeiten, Tee, Kaffee oder Wasser an. Ungefähr zur Halbzeit der dreieinhalbstündigen, gemeinsamen Fahrt erlebte ich eine [sic!] der skurrilsten Dinge, die ich je in einer Lkw-Kabine gesehen habe. Um einen Topf voller Thunfisch-Sauce zu erwärmen, zog Mohammed eine große, bauchige Gasflasche hervor und köchelte damit auf leichter Flamme, während wir der mittlerweile untergehenden Sonne entgegen fuhren.
Nun wenigstens kurz zu gestern. In einer für mich überhaupt nicht einzuschätzenden Mischung aus vorgespieltem taarof, ehrlicher Gastfreundschaft und vielleicht doch auch dem Gedanken daran, an uns noch den einen oder anderen Cent verdienen zu können, entließ uns der Gastgeber in Naschtifan nicht einfach so aus seiner Ecolodge, sondern geleitete uns in sein Auto. Als an der 20km entfernten Wegesgabelung mitten im Nirgendwo nach 15min immer noch kein Pkw für uns angehalten hatte, wurde der kleingewachsene Mann unruhig. Sein übereifriger Höflichkeitsdrang und wohl auch seine mittelschweren Minderwertigkeitskomplexe ließen am Ende – auch entgegen unser bestimmtes Ablehnen – nur den einen Entschluss zu, dass er uns bis in die nächste größe [sic!] Stadt namens Gonabad fuhr. Auf den grünen Wegweiser-Schildern war die Entfernung mit 120km angegeben.
Es folgte eine bizarre Fahrt durch die endlos erscheinende Halb-Wüste. Nach kurzer Zeit überließ Mr. Puryaghub mir das Steuer und so konnte ich meine ersten Auto-Kilometer auf iranischem Boden zurück legen. Das „fishing for compliments“, mit dem gefühlt ohnehin jede zweite Person in diesem Land um Lob oder gutes Zureden von uns wirbt, nahm ungeahnte Ausmaße an. So entschuldigte er sich doch tatsächlich aus heiterem Himmel und gänzlich ohne Grund dafür, dass wir zusammen mit ihm, also mit einem „bad man“ im Wagen sitzen müssten. Der weitere Konversationsverlauf: „No, you are a very good man” – “Thank you”.
Mit einer Art Taxi ging es ab Gonabad weiter, die nächsten 75km in Richtung Ferdows. Hier wurde es zum ersten Mal hügelig. Die weiten Ebenen verschwanden und machten Platz für noch trockenere, noch kargere Berge aus kahlem Fels. Die Leistung des in die Jahre gekommenen Motors sank mit zunehmender Strecke immer weiter ab und so waren wir froh, als wir uns mit gerade einmal noch 20km/h über den Pass geschleppt hatten und es fortan bergab ging.
Den Bus, den wir eigentlich nehmen wollten, um die verbleibenden knapp 200km bis nach Tabas zurückzulegen, sollten wir genauso wenig zu Gesicht bekommen wie irgendeinen Busbahnhof. Stattdessen stoppten Fahrzeuge am Straßenrand, ohne dass wir nur ein Zeichen gegeben hatten, welches unseren Wunsch zur Mitnahme hätte signalisieren können. Zunächst war es ein überaus freundlicher Maschinenbau-Ingenieur, der mangels Job-Angeboten als Bademeister im Schwimmbad von Ferdows arbeitet. Danach wurden wir von einem Vater-Sohn-Duo im Lkw mitgenommen. Der kauzige und fast gebisslose Vater war ziemlich in sich gekehrt, führte aber ständig intensive Selbstgespräche oder sang ein Lied vor sich her. Sein Sohn Mohammed machte einen extrovertierten Eindruck, bot uns im Fünf-Minuten-Takt Süßigkeiten, Tee, Kaffee oder Wasser an. Ungefähr zur Halbzeit der dreieinhalbstündigen, gemeinsamen Fahrt erlebte ich eine [sic!] der skurrilsten Dinge, die ich je in einer Lkw-Kabine gesehen habe. Um einen Topf voller Thunfisch-Sauce zu erwärmen, zog Mohammed eine große, bauchige Gasflasche hervor und köchelte damit auf leichter Flamme, während wir der mittlerweile untergehenden Sonne entgegen fuhren.
Profil

Michael

liebt es zu reisen und dabei die Welt zu beobachten. Während er unterwegs ist, tauscht er alle Hobbies gegen eines ein: Journal führen. Mit exzessiver Akribie malt er stundenlang Karten, gestaltet Übersichts-Tabellen und schreibt Erlebtes nieder.

* Damit ich niemanden in ernsthafte Probleme bringe, habe ich die mit * markierten Personen pseudonymisiert.

Kommentare

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  1. Jutta Krühler

    Hey Michael, herzlichen Glückwunsch, deine Ausstellung läuft! Die Bilder sind einfach wunderschön. Und deine bzw. eure Erlebnisse und Erfahrungen dazu lesen zu können macht richtig Freude.
    Viel Erfolg!

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… und sehe mich als abenteuerfreudigen und neugierigen Reisenden. Dabei faszinieren mich ganz besonders Begegnungen bei der Fahrt per Anhalter, Navigation mit Karte und Grenzübertritte jeder Art.
Fast täglich schreibe ich auf diesen Reisen mit großer Hingabe in ein Journal. Mit meiner Kamera halte ich besondere Momente als Foto fest.

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Launch der digitalen Ausstellung

Zeitgleich mit dem Beginn der analogen Ausstellung in der TurnVilla, startet heute auch die digitale Ausstellung auf dieser Website. Ab

Die Ausstellung ist eröffnet!

Seit heute sind die 11 Motive dieser Foto-Ausstellung in der TurnVilla des TV Emsdetten zu sehen! Außerdem hängen dort die